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Mähroboter auf einem gestreiften Rasen

Geräte Smarthome Technologie17. März 20261 Min. Lesezeit

Der Begrenzungsdraht ist endlich verschwunden

Satellitengeführte Mäher machen aus einem Wochenende Grabenarbeit zehn Minuten Zeichnen auf dem Telefon.

Zwanzig Jahre lang bedeutete der Kauf eines Mähroboters den Kauf eines Nachmittags mit dem Spaten. Zweihundert Meter Draht um den Rasen, um die Beete, um den Teich, tief genug für den Vertikutierer und flach genug, um ihn zu finden, wenn ein Maulwurf ihn durchtrennt hat.

Die RTK-Satellitenortung hat das beendet. Eine Basisstation am Haus korrigiert das Satellitensignal auf etwa zwei Zentimeter genau - genug, um einen Rasen zu definieren, indem man seine Kante einmal abgeht und den Rest auf dem Telefon zeichnet. Beete, Bäume und das Trampolin werden zu Sperrzonen, die sich in Sekunden verschieben lassen, wenn das Trampolin umzieht.

Auch das Mähen ändert sich. Ein drahtgeführter Mäher fährt zufällig umher und hofft, den Rasen irgendwann abzudecken. Eine Maschine, die weiß, wo sie ist, mäht in parallelen Bahnen - das halbiert die Laufzeit ungefähr und hinterlässt die Streifen, die man eigentlich haben möchte.

Zwei Einschränkungen sollte man vor dem Kauf kennen. RTK braucht freien Blick zum Himmel; ein Garten unter dichten Baumkronen kann das System noch immer irritieren - die meisten Hersteller kombinieren es deshalb inzwischen mit Kamera oder Radodometrie. Und ein Hindernissensor ersetzt keine Aufsicht: Igel sind nachtaktiv, halten Sie den Zeitplan im Hellen.